Die Gewinner 2012

Hier finden Sie alle Gewinner des Vorsorgepreises 2012 aufgelistet.

Kategorie Gemeinden / Städte

Gewinner Österreich

Gesundheit für wohnungslose Frauen, Männer und Familien in Wien - Modell zur Gesundheitsförderung und -versorgung wohnungsloser Menschen

Institut für Frauen- und Männergesundheit: FEM und MEN, Wien

Der österreichweite Preis in der Kategorie „Gemeinden/Städte" geht dieses Jahr nach Wien, an das Projekt: „Gesundheit für wohnungslose Frauen, Männer und Familien in Wien - Modell zur Gesundheitsförderung und -versorgung wohnungsloser Menschen". Durchgeführt wird das Projekt vom Institut für Frauen- und Männergesundheit: FEM und MEN. Dieses zeichnet sich durch einen gendersensiblen und partizipativen Ansatz aus, der in dieser Form einzigartig im deutschsprachigen Raum ist. In 25 Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe werden gynäkologische, psychosoziale sowie psychologische und therapeutische Dienste angeboten. Das Projekt trägt der Vielschichtigkeit von Wohnungslosigkeit Rechnung und ist optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmt.

Gewinner Niederösterreich

Netzwerk Nachbar - Initiative zur Förderung von Projekten von und für BürgerInnen, die das harmonische Miteinander in der Nachbarschaft fördern

Gemeinde Tulln

Der Preis für die beste niederösterreichische Initiative in der Kategorie „Gemeinden/Städte" geht an „Netzwerk Nachbar - Initiative zur Förderung von Projekten von und für BürgerInnen, die das harmonische Miteinander in der Nachbarschaft fördern", eingereicht von der Gemeinde Tulln. Ziel der Initiative ist es, das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern, um Isolation und Anonymität entgegen zu wirken. Einen partizipativen Charakter erhält das Projekt durch das intensive Einbeziehen der Bevölkerung. So können auch Einzelpersonen produktive Vorschläge einbringen, die mit Unterstützung der Stadtgemeinde umgesetzt werden. Bislang realisierte Ideen sind etwa das „Generationenfest" sowie „Grenzenlos Kochen" zur Integration von neuen Nachbarn in die Gemeinde - ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

Kategorie Betriebe

Gewinner Österreich

Gesund arbeiten ohne Grenzen

KAV Wien und FEM Süd

Der österreichische Preis in der Kategorie „Betriebe" geht  an „Gesund arbeiten ohne Grenzen", das gemeinsam vom Krankenanstaltenverbund Wien und dem Frauengesundheitszentrum FEM Süd eingereicht wurde. Das Projekt hat die Gesundheitsförderung von Frauen in Niedriglohnbranchen zum Ziel. Denn gerade diese Frauen haben oft auf Grund von Sprachbarrieren kaum Zugang zu gesundheitsfördernden Aktivitäten. Die Zielgruppe wird mittels mehrsprachigen, gender- und kultursensiblen Aktionen erreicht und dabei ermutigt, Schwierigkeiten an- und auszusprechen. Gemeinsam mit den Betrieben gilt es dann, Lösungen für Probleme wie Stress, Mehrfachbelastung durch Arbeit und Familie sowie durch die Arbeitssituation am untersten Ende der Hierarchie, zu erarbeiten. 

Gewinner Niederösterreich

Betriebliche Gesundheitsförderung für ZentralmitarbeiterInnen der REWE International AG

REWE Group

Der niederösterreichische Preis in der Kategorie Betriebe, geht an die REWE Group mit der Initiative „Betriebliche Gesundheitsförderung für ZentralmitarbeiterInnen der REWE International AG". Das Projekt wurde gestartet, um die Bedürfnisse der BüroarbeitsplatzmitarbeiterInnen in den Zentralfirmen zu identifizieren und entsprechende gesundheitsfördernde Aktivitäten anbieten zu können. Mit Hilfe von Online-Gesundheitsbefragungen sowie Gesundheitszirkeln wurden attraktive gesundheitsfördernde Maßnahmen abgeleitet und ein Programm gestaltet. Darunter finden sich Zumba- und Yogakurse ebenso wie informative Vorträge und Workshops zu Themen wie Work-Life-Balance oder Ernährungsberatung. Von diesen auf einem bio-psycho-sozialen Gesundheitsverständnis basierenden Aktivitäten des Projektes profitieren etwa 1.700 ZentralmitarbeiterInnen.

Kategorie Bildungseinrichtungen

Gewinner Österreich

gesundes hören in steirischen Schulen

Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark

Mit dem österreichischen Preis in der Kategorie „Bildungseinrichtungen" wurde das Projekt „gesundes hören in steirischen Schulen" des Umwelt-Bildungs-Zentrums Steiermark ausgezeichnet. Die Gesundheit der Ohren von Jugendlichen ist heute auf Grund ihres Lebensstils zunehmend gefährdet. So sind MP3-Player und regelmäßige Discobesuche als feste Bestandteile aus dem Leben vieler Jugendlicher nicht mehr wegzudenken. Das Projekt wird an 42 steirischen Schulen umgesetzt und bindet die SchülerInnen aktiv ein. So erfahren, erarbeiten und überlegen sie sich selbstständig unterschiedliche Aspekte rund ums gesunde Hören. Zudem wird Basiswissen über Schall, Lärm, Hören und das Ohr vermittelt. Das Gelernte wird auch sofort in die Praxis umgesetzt - die SchülerInnen führen selbstständig Lärmmessungen durch und besprechen anschließend die Ergebnisse sowie mögliche Konsequenzen daraus.

Gewinner Niederösterreich

Mit Geist, Körper und Appetit den Jahreskreislauf erleben

PVS Wolfpassing

Als beste niederösterreichische Initiative wurde das Projekt „Mit Geist, Körper und Appetit den Jahreskreislauf erleben", eingereicht von der reformpädagogischen Privatvolksschule Wolfpassing, ausgezeichnet. Ziel ist es Tiere, Pflanzen, ökologische Zusammenhänge, gesunde Ernährung und Bewegung in den Schulalltag fest einzubinden.  In einem artgerechten Hühnerstall füttern die Schüler die Hühner und säubern das Gehege. Sie sammeln Erfahrung im Anbau von Gemüse und Kräutern und lernen durch gemeinsames, angeleitetes Kochen diese zuzubereiten. Fixer Bestandteil des Stundenplans ist die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Mit wettergerechter Bekleidung verbringen die Kinder dreimal pro Woche eine halbe Stunde im Schulgarten.

Kategorie Private Initiativen

Gewinner Österreich

Soul Kitchen

Verein Jugend und Kultur - Mobile Jugendarbeit „rumtrieb", Wr. Neustadt

Der Sieger des österreichischen Preises der Kategorie „Private Initiativen" ist das Projekt „Soul Kitchen" des Vereins Jugend und Kultur - Mobile Jugendarbeit „rumtrieb" aus Wiener Neustadt. Das Hauptaugenmerk der „Soul Kitchen" liegt auf gesunder und bewusster Ernährung mit frischen, regionalen Nahrungsmitteln. Einmal pro Woche werden gemeinsam mit einer Gruppe von Jugendlichen die Kochlöffel geschwungen. Dabei sollen sie vor allem ein Bewusstsein für hochwertige, biologische und ökologische Lebensmittel entwickeln. Das gemeinsame Verzehren der zubereiteten Speisen sowie die Auseinandersetzung mit dem Thema Essen, führen zu einer Reflektion der Essgewohnheiten und damit zum bewussteren Umgang mit der eigenen Gesundheit.

Gewinner Niederösterreich

Kidscoaching

Verein „Gesundes Tulln"

Als beste niederösterreichische Initiative der Kategorie „Private Initiativen" wurde das Projekt „Kidscoaching" des Vereins „Gesundes Tulln" ausgezeichnet. Das ursprünglich aus den USA stammende Projekt soll die Gewaltakte an Schulen reduzieren. Wie ist das möglich? Durch Einführung der Streitschlichtung - die Kinder lernen durch Kommunikation und soziale Kompetenz, Konflikte auf neue Art und Weise zu lösen. Einbezogen werden auch Lehrer, Schüler, Eltern und an die Schule angebundene Vereine. Die Lehrer werden durch Coaching in Maßnahmen wie „Versetzen in andere Perspektiven", „Selbstkontrolle" und „kommunikatives Know-How" geschult. Sie sollen in der Lage sein, neue Kinder in der Konfliktverarbeitung zu trainieren und Wiederholungen mit den Kindern durchzuführen.

Sonderpreis der Jury

Österreichweit

Bewegte Schule - Schule bewegt

Arbeitskreis Gesunde Gemeinde Zwettl, Volksschule Zwettl/Hammerweg

Auch in diesem Jahr hat sich die Jury auf Grund der zahlreichen und qualitativ hochwertigen Einsendungen dazu entschlossen, einen Sonderpreis zu verleihen. Dabei wurde der Schwerpunkt auf das Thema „Förderung der Bewegung im Alltag" gelegt. Der Preis geht an das Projekt „Bewegte Schule - Schule bewegt", eingereicht vom Arbeitskreis „Gesunde Gemeinde Zwettl" und der Volksschule Zwettl/Hammerweg. Das Projekt ist thematisch auf drei Säulen aufgebaut: Ernährung, Bewegung, Mentales. Mit Aktionen wie Ernährungsdetektive, wo Kinder Bonuspunkte an andere Kinder mit gesunden Schuljausen vergeben, wird das Thema Ernährung behandelt. Mit Hilfe eines Bewegungsprogramms soll die Koordinationsfähigkeit der Kinder gefördert werden. So gibt es neben dem regulären Unterricht zusätzlich ein breites Bewegungsangebot - beispielsweise bewegte Pausen. Zur Förderung der mentalen Gesundheit der Kinder werden unter anderem Entspannungsmethoden oder Konzentrationshilfen angeboten.

Selbst mitmachen?

Haben Sie Lust bekommen, selbst beim Vorsorgepreis 2016 mitzumachen?

Dann sehen Sie sich doch gleich alle Informationen zur Einreichung an.