Die Gewinner 2010

Hier finden Sie alle Gewinner des Vorsorgepreises 2010 aufgelistet.

Kategorie Gemeinden/Städte

Gewinner Österreich

Mann braucht Wartung - Aktion Salzburger Männergesundheit

Landesregierung, Ärztekammer und Landeskliniken Salzburg, Pleon Publico, Salzburg

Ziel der Initiative ist, bei Salzburgs Männern das Bewusstsein für einen eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Gesundheit zu wecken und mehr von ihnen zur regelmäßigen Inanspruchnahme der Gesundenuntersuchung zu bewegen. Nach dem Motto „Halten Sie Ihren Motor am Laufen" wurde eine „Männer-Service-Broschüre" entwickelt, die in einer ersten Auflage von 60.000 Stück in einem mehrwöchigen Aktionszeitraum in allen Salzburger Kfz-Werkstätten auflag und von den Mechanikern dort angebracht wurde, wo Männer auch wirklich hinschauen: An den Rückspiegeln ihrer Autos. Die 12-seitige Broschüre im A6-Format enthält geballte Informationen über typische „Männerkrankheiten", ihre Symptome und nützliche Tipps.

Gewinner Niederösterreich

AGYL - Alt und Glücklich in Ybbsitz Leben"

Verein AGYL, Ybbsitz

Wir wollen einen neuen Weg beschreiten, die Bedürfnisse der Menschen erheben und darauf antworten. Es geht hir nicht nur darum, ein Haus hinzustellen, wo altersgerechtes Wohnen möglich wird, es geht darum den ganzen Ort für diese Thematik zu sensibilisieren, ein Bewusstsein für Leben im Alter zu schaffen, Potentiale die im Ort liegen zu heben, wertzuschätzen und zu vernetzen. Lebendiges Alter ist das Ziel. Durch das Wahrnehmen des Anderen entsteht Verbundenheit und durch diese Verbundenheit spontan Hilfsbereitschaft, Solidarität, Miteinander und dadurch Vertrauen und Sicherheit, die beste Sozialversicherung. Um den vielfältigen Themen rund um das Alter gerecht werden zu können,wurden vier Arbeitsgruppen definiert: WIR in Ybbsitz / Zuhause bleiben soll solange wie möglich, möglich sein, Haus des Lebens / betreute Wohnungen für Ybbsitz, Lebendiges Alter / Bewusstseinsbildung, Wohlbefinden im Alter

Kategorie Betriebe

Gewinner Österreich

G'sund arbeiten im Bezirk Melk

NÖGKK St. Pölten

G'sund arbeiten im Bezirk Melk ist als regionales Betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt im Bezirk Melk konzipiert worden mit dem Ziel, möglichst viele Betriebe zu einer aktiven Teilnahme zu motivieren. Die Projektstruktur wurde im Wesentlichen auf vier Säulen fundiert. Im Mittelpunkt stehen innerbetriebliche Maßnahmen, die auf die Größe des Unternehmens abgestimmt sind. Daneben sind betriebsübergreifend angebotene Programme der NÖGKK wie z. B. „Schlank ohne Diät" oder „ambulante Raucherentwöhnung" sowie Weiterbildungsangebote zu gesundheitsrelevanten Themen zum Einsatz gekommen. Zudem wurde großer Wert auf die Vernetzung der „gesunden Betriebe" Melks untereinander gelegt, um von den jeweiligen individuellen Erfahrungen anderer zu profitieren. Nach einer intensiven Vorprojektphase für Konzeptentwicklung und „Akquisition" haben sich 51 Unternehmen dafür entschieden, ein Projekt im Betrieb durchzuführen.

Gewinner Niederösterreich

GesundheiterLeben im SOMA Tulln

SAM NÖ / SOMA Tulln

In Österreich sind ungefähr eine Million Menschen von Armut betroffen. Sozialmärkte (SOMA) bieten diesen Menschen die Möglichkeit, zu einem äußerst günstigen Preis Produkte des täglichen Lebens zu erwerben, die im Handel bzw. Industrie aus diversen Gründen nicht mehr verkauft werden können, aber noch voll verzehrtauglich sind. Armut und soziale Ausgrenzung beeinträchtigen nicht nur den Gesundheitszustand der Menschen, sondern auch die zukünftigen Lebens- und Teilhabechancen. Das Projekt startete mit einem Gesundheitstag direkt im SOMA Tulln und setzt sich seither mit einem bunten Mix aus wöchentlichen Kursen, Workshops und Vorträgen fort. Ideelles Projektziel ist die Steigerung der Lebensqualität und des Gesundheitsbewusstseins von Menschen mit geringem Einkommen. In der Projektphase wird eine Nutzung der einzelnen Kurse durch zumindest 5 Personen angestrebt.

Kategorie Bildungseinrichtungen

Gewinner Österreich

MehrWERT für Körper und Geist

Landesberufsschule Lochau

Ziel des Projektes ist es daher das persönliche Gesundheitsbewusstsein der Lehrlinge zu stärken, ihre Eigenverantwortung und ihre Sozialkompetenz zu steigern, sowie ihnen die erforderlichen Gesundheitskenntnisse und praktischen Fähigkeiten für ihre Aufgaben als Multiplikatoren in der Gastronomie zu vermitteln. Regelmäßige Bewegung unter professioneller Anleitung und gesunde Ernährung, Meiden von Genussgiften (Nikotin und Alkohol) sowie der richtige Umgang mit Stress und Gewalt zählen zu den Kernthemen, die sowohl im Unterreicht als auch in der Freizeit von Schülern, Pädagogen, Schulpersonal und Gesundheitsexperten gemeinsam bearbeitet werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf eine sinnvolle Freizeitgestaltung mit „Wohlfühlerlebnissen" gelegt, die einen idealen Ausgleich zu den schulischen Herausforderungen darstellt. In diesem Sinn bietet das Projekt »MehrWERT« die Chance diverse Angebote zu testen und Erfahrungen zu sammeln. Methoden, die sich bewähren, sollen zukünftig fix etabliert werden.

Gewinner Niederösterreich

Bewegungsgruppe Sonnenschein

Kindergruppe Villa Lustig, Purkersdorf

Die Kinder der Kindergruppe Villa Lustig in Purkersdorf besuchen alle zwei Wochen die SeniorInnen der Seniorenresidenz Hoffmannpark um sich gemeinsam zu bewegen. Seit Jänner 2009 liegt der Schwerpunkt auf der Förderung der Feinmotorik. Nach dem Konzept der Psychomotorik werden die beiden Altersgruppen gemeinsam aktiviert. Sie experimentieren mit verschiedenen Materialien, singen und haben Spaß. So wird ganz nebenbei lustvoll die Fingerfertikeit verbessert und die Feinmotorik trainiert. Ganz wichtig ist die Reflexionsrunde am Ende der Stunde. Dadurch erleben sowohl die SeniorInnen, als auch die Kinder, dass ihre Meinung ernst genommen wird.

Kategorie Private Initiativen

Gewinner Österreich

Gesundheit kommt nachhause - Interkulturelle Gesundheitsförderung in aufsuchender Bildungsarbeit für Migrantinnen und ihre Kinder im Vor- und Pflichtschulalter

beratungsgruppe.at, Wien

Gesundheit kommt nachhause ist ein sehr niederschwelliges, ganzheitliches Programm zur Stärkung von Gesundheitsbewusstsein in MigrantInnenfamilien mit aufsuchender Arbeitsweise. Zielgruppe sind bildungs- und sozialbenachteiligte Frauen/Mütter aus dem muslimischen Kulturkreis mit mangelnden Deutschkenntnissen, Mütter, die selbst von muttersprachlichen Beratungs-, Informations- und Gesundheitsförderangeboten so gut wie keinen Gebrauch machen, keine Broschüren lesen, von Gesundheitsthemen in den gängigen Medien nicht erreicht werden und Beipack- und  Etikettentexte/Warnhinweise nicht verstehen. Gesundheitstutorinnen mit ähnlichem soziokulturellem Hintergrund wie die Zielgruppe informieren die Mütter direkt in deren Wohnumfeld über das Programm und betreuen in Folge die Teilnehmerinnen. Durch diesen aufsuchenden Ansatz im Familiensetting und vor allem über die Sorge der Mütter um die gesunde Entwicklung ihrer Kinder gelingt es, die Familien, die Kinder, die Großfamilie und ihre Community zu erreichen und ihr Gesundheitsbewusstsein nachhaltig zu stärken.

Gewinner Niederösterreich

Lebenretten

Thomas Mehlstaub, Bad Vöslau

Das Projekt Leben Retten wurde ins Leben gerufen, um Pflichtschulkinder und Jugendliche im Rahmen Ihrer Schulausbildung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen zu schulen. Wenn man Kinder spielerisch auf das richtige und schnelle Handeln vorbereitet und diese über Jahre mehrmals pro Schuljahr üben lässt, scheuen sich die Erwachsenen von morgen nicht vor dem Helfen und können schnell und rasch mit der Rettungskette beginnen. Das Projekt soll mit einfachen Mitteln die neuesten Richtlinien im Notfall vermitteln. Das Projekt ist auch keine Konkurrenz zu bestehenden Ausbildungen und ersetzt auch keinen Erste Hilfe Kurs  Im Projekt Leben Retten wird nur die Basis Laien Reanimation und die Handhabung eines Defibrilators gelehrt. Denn das Ziel ist es, den Erst Helfer mehr zu Taten zu bewegen. So wie man lesen und schreiben lernt,  kann man auch Erste Hilfe Lernen. Das steigert Überlebensraten und vermindert Leid.

Sonderpreis der Jury

Österreichweit

Sterntalerhof

Sterntalerhof - Verein für ganzheitliche Lebensbegleitung, Loipersdorf-Kitzladen

Der Sterntalerhof ist das einzige Kinderhospiz für Familien mit schwer- bzw. sterbenskranken Kindern. Der Sterntalerhof ist eine Raststelle in der Zuversicht wieder keimen kann. Die Familien werden begleitet auch - und gerade wenn - am Ende des Weges dieser Familien der Abschied von einem geliebten Menschen steht. Hier gibt es das Gefühl von Unbeschwertheit und Glück für Kinder und deren Familien, die nicht wissen, wie lange es noch ein gemeinsames Morgen gibt! Es wird eine Familie NIE abgewiesen, nur weil sie sich den Sterntalerhof-Aufenthalt nicht leisten kann. Der Sterntalerhof wird als unabhängiger gemeinnütziger Verein von Peter Kai und seinem Team seit 1999 liebevoll im Burgenland geführt. Der Sterntalerhof verfolgt einen interdisziplinären Ansatz aus Seelsorge, Pädagogik und Therapie, kombiniert mit Therapeutischem Reiten.

Selbst mitmachen?

Haben Sie Lust bekommen, selbst beim Vorsorgepreis 2016 mitzumachen?

Dann sehen Sie sich doch gleich alle Informationen zur Einreichung an.